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Einführung
Das hat er/sie aber wieder extra gemacht, nur um mich zu ärgern.” Jeder von uns Hundebesitzern hat bestimmt schon einmal diesen, oder einen ähnlichen Satz, im Zusammenhang mit seinem geliebten Vierbeinern, von sich gegeben. Auch wenn solch ein Erklärungsversuch nahe liegend scheinen mag, er ist dennoch falsch. Hunde haben nicht die Fähigkeit wie wir Menschen, ihre Handlungen im voraus zu planen und sie dann entsprechend auszuführen. Unerwünschte Verhaltensweisen sind in der Regel die Folge von “falscher” Erziehung, von Stress, oder auch von Krankheiten. Eine erfolgreiche Sozialisation verhindert das Auftreten unerwünschter Verhaltensweisen und die Grundlage dafür bildet eine artgerechte, vernünftig und konsequent durchgeführte Erziehung. Auch wenn Hunde äußerlich kaum noch Ähnlichkeit mit ihren Verwandten haben, die wölfischen Instinkte wie Überlebensstrategien, zu denen auch das Sozialverhalten gehört, sind nach wie vor vorhanden. Wölfe und Hunde sind Rudeltiere und eine erfolgreiche Sozialisation innerhalb des Rudels sichert das Überleben. Aus diesem Grund sind besonders junge Hunde sehr lernfähig. Oftmals wird das Verhalten von Hunden, als zu unterwürfig bezeichnet, aber gerade diese Fähigkeit ermöglicht einem Hund sich anzupassen und die in einem Rudel herrschenden Regeln zu erlernen, sofern sie dem Hund auch entsprechend vermittelt werden.
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